Warum Shared Accounts in Krankenhäusern nicht mehr zeitgemäß sind
Aus Bequemlichkeit und Zeitgründen arbeiten die Mitarbeitenden in einem Krankenhaus oft mit geteilten Accounts. Das geht schnell und man muss sich nicht bei jeder Transaktion neu am System anmelden. Allerdings geht dies zu Lasten von Datenschutz und IT-Sicherheit. Es müssen also Alternativen her. Wir zeigen Ihnen, wie Sie weiterhin bequem und trotzdem sicher arbeiten können.
Gründe für den Einsatz von Shared Accounts
Das Arbeiten mit Shared Accounts in Krankenhäusern oder anderen Gesundheitseinrichtungen ist in der Regel keine bewusste Praxis, sondern kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein.
In Krankenhäusern gibt es oft eine Vielzahl von medizinischen Fachkräften, die auf Patient:innenakten, medizinische Systeme und andere IT-Ressourcen zugreifen müssen. Die Verwaltung von individuellen Konten für jede:n Mitarbeiter:in kann administrativ aufwendig sein. Shared Accounts werden manchmal verwendet, um den Zugriff zu rationalisieren und zu vereinfachen.
Es kann aber auch sein, dass es an Ressourcen und Fachwissen mangelt, um eine umfassende Benutzer:innenverwaltung und Sicherheitsinfrastruktur aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Dies ist insbesondere in kleineren oder weniger gut finanzierten Gesundheitseinrichtungen der Fall.
Ein weiterer Grund ist Zeitdruck. In Notfallsituationen oder stark frequentierten Bereichen wie der Notaufnahme kann es passieren, dass Mitarbeitende schnell auf Informationen oder Systeme zugreifen müssen, um Leben zu retten. In solchen Situationen können Shared Accounts vorübergehend eingerichtet werden, um den Prozess zu beschleunigen.
Allerdings kann das aus Sicherheits- und Compliance-Gründen problematisch sein.
Darum sind Shared Accounts problematisch
In Krankenhäusern wird viel mit sensiblen Daten gearbeitet. Daher ist es besonders wichtig, mit diesen sorgsam umzugehen.
Es gibt aber auch noch weitere Gründe für individuelle Accounts:
Sie befürchten, durch die Umstellung Passwörter zu vergessen?
Kein Problem: Mit unserem Access Manager Password Reset können Sie Ihr Passwort jederzeit selbstständig zurücksetzen, ohne dass Sie dabei Hilfe der IT-Abteilung benötigen.
Der AMPR erlaubt zudem die Anbindung an KIS.



