Berechtigungskonzept:
Best Practice Empfehlung
Best Practice Empfehlung
Ein allgegenwärtiges Thema für Unternehmen ist die Frage nach IT-Sicherheit. Welche:r Mitarbeiter:in braucht wirklich Zugang zu bestimmten Sektoren und Zugriff auf (sensible) Daten? Wie sieht ein effektiver Schutz vor Sabotage oder Hackerangriffen aus?
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) unter anderem Zugangskontrollen – physischer und logischer Art. Eine Anregung, die auch für Unternehmen ohne KRITIS-Einordnung, relevant ist.
Mit Blick auf IT-Sicherheit braucht es daher ein Berechtigungskonzept, das Zugriffe nachvollziehbar macht, vor internen und externen Angriffen schützt und gleichzeitig die IT-Administration ressourcenschonend unterstützt. Welche Aspekte sollten Sie bei der Gestaltung eines solchen Konzepts berücksichtigen? Das erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.
In drei Schritten zu Ihrem optimalen Berechtigungskonzept
Doch bevor Sie diese im Unternehmen etablieren, lohnt es sich, einen Blick auf Ihre aktuelle Berechtigungsstruktur zu werfen. Prüfen Sie: Gibt es historisch gewachsene Berechtigungsstrukturen?
Große Mengen unstrukturierter Daten sammeln sich in Form von Dokumenten und Dateien an und die Fileserver Struktur wird zunehmend unübersichtlicher. Wer hat welche Berechtigungen? Fehlt der Überblick, entsteht eine Sicherheitslücke.
Gründe für eine undurchsichtige Berechtigungsstruktur können sein:
- Umstrukturierungen innerhalb der Organisation
- Wechsel der technischen Plattform, von Personen und Aufgabengebieten
- Manuelle Fehler bei der Berechtigungsvergabe
- Dauerhafte Manifestierung von provisorischen Interimslösungen
- Fehlende oder von den technischen Gegebenheiten abweichende Dokumentation
- Wechselnde Anforderungen für den Datenzugriff
Das Berechtigungskonzept umsetzen: Welches Softwaretool unterstützt Sie auf welche Weise?
Die sichere Verwaltung von Berechtigungen gelingt mit einer Softwarelösung, die die IT-Administration unterstützt. Nur so kann langfristig eine Berechtigungsvergabe etabliert werden,
Inwiefern eine Softwarelösung bei der Erstellung eines neuen Konzeptes unterstützen soll, ist eine Entscheidung der Administration. Bei der Auswahl hilft es, intern zu klären: Welchen Grad an Unterstützung möchten wir nutzen und wie viel soll zukünftig automatisiert umgesetzt werden? Sie haben die Wahl zwischen Tools für die einfache Auswertung der bestehenden Situation bis hin zu einer vollumfassenden automatisierten Berechtigungsverwaltung, die sich gezielt an End-User und Datenverantwortliche richten.
Die technische Umsetzung erfolgt komplett über das System, sodass kein IT-Hintergrundwissen für die Benutzung benötigt wird. So können Berechtigung mittels Self-Service anwenderfreundlich und nachvollziehbar vergeben werden.
Das Ziel der automatisierten Berechtigungsvergabe mittels Self-Service ist die Verschiebung der Verantwortung und Bearbeitung der Berechtigungsprozesse weg von IT-Administrator:innen hin zu den Datenverantwortlichen. Nur wenn Berechtigungen nicht mehr „am System vorbei“ vergeben werden, sondern über die dafür vorgesehenen Beantragungs- und Freigabe-Workflows kann der definierte SOLL-Zustand nachhaltig beibehalten werden.




